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Netzsicherheitsmanagement

Hochspannungsmast auf einer grünen Wiese mit Windrädern unter blauem Himmel mit weißen Wolken

Wir sichern den Netzbetrieb.

Der Ausbau regenerativer Einspeisungen nimmt seit einigen Jahren stark zu. Inzwischen wird in Spitzenzeiten wesentlich mehr Strom in die Netze eingespeist als örtlich verbraucht werden kann. In mehreren Regionen Deutschlands sind die Netzkapazitäten deshalb bereits ausgeschöpft und die betreffenden Netze müssen nach den Bestimmungen des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ausgebaut werden. Seit 1. Januar 2009 müssen deshalb alle neuen und bis 31. Dezember 2010 alle bestehenden EEG-Einspeiseanlagen – wenn noch nicht vorhanden – mit Einrichtungen zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung ausgerüstet sein. Damit wird sichergestellt, dass keine Netzüberlastungen durch Einspeisung auftreten können. Anderenfalls käme es zu Gefährdungen von Personen, Beschädigung von Netzanlagen und großflächigen Versorgungsausfällen.

Engpassgebiete, welche Reduzierungsmaßnahmen nach § 11 EEG erfordern würden, existieren derzeit im Netzgebiet der Plauen NETZ nicht.

Es kann die Notwendigkeit bestehen, Einspeiseleistung auf Grund der Anforderungen des Übertragungsnetzbetreibers zu reduzieren. Nach §§ 11 bis 14 EnWG tragen die Übertragungsnetzbetreiber und entsprechend die Verteilnetzbetreiber die Verantwortung für die Systemsicherheit. Sie sind berechtigt, alles Notwendige zu unternehmen, um großflächige Versorgungsausfälle und den Zusammenbruch der Stromversorgung zu verhindern. Zunehmend kritisch für die Systemsicherheit sind dabei Situationen extremer Windeinspeisung und Schwachlast, deren Beherrschung ohne die Reduzierung von Einspeisungen in den Verteilernetzen nicht möglich ist. Deshalb setzt Plauen NETZ auch für diese Zwecke als technische Basis das NSM ein.