Ihre Baustelle wird über einen zeitlich befristeten Anschluss (kurz Baustromanschluss) mit Strom versorgt. Dies erfolgt für maximal 12 Monate.
Für Ihre Planung gibt es zwei Varianten:
1) Baustromanschluss mit Baustromverteilerschrank:
Die Baustromversorgung erfolgt über einen Baustromverteilerschrank, der den Sicherheitsvorschriften des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) entsprechen muss. Ihre beauftragte Elektrofachkraft wird diesen bereitstellen. Der Baustromverteilerschrank wird von uns an einer geeigneten Stelle mit unserem Netz verbunden. In diesem wird der Baustromzähler eingebaut, der den Stromverbrauch auf Ihrer Baustelle erfasst.
Was auf dem Weg zum Baustromanschluss mit Baustromverteilerschrank zu erledigen ist, erläutern wir Ihnen hier Schritt für Schritt.
Gibt es keine geeignete Stelle für den Anschluss des Baustromverteilers an unserem Netz, wird ein Netzanschluss in eine Anschlusssäule benötigt.
2) Netzanschluss in die Anschlusssäule:
Wenn Sie sich vor Baubeginn bereits dazu entscheiden, Ihren dauerhaften Netzanschluss an die Grundstücksgrenze zu setzen, kann auf einen separaten Anschluss für den Baustrom an unserem Netz verzichtet werden. Hier haben Sie zwei Möglichkeiten der Umsetzung:
Entscheiden Sie sich für eine Zähleranschlusssäule (bis 63 A), wird während Ihrer Baumaßnahme lediglich der Baustromzähler in diese eingebaut. Zum Einzug erfolgt der Wechsel auf den elektronischen Haushaltszähler.
Fällt Ihre Wahl auf eine Hausanschlusssäule (bis 100 A), schließt Ihre Elektrofachkraft den Baustromverteilerschrank direkt dort an. In diesem wird der Baustromzähler eingebaut, der den Stromverbrauch auf Ihrer Baustelle erfasst.